Veranstaltungen 2017

Di

07

Mär

AUSSTELLUNG: Vida Bokál-Neugebauer

"Schriftlich" (Kalligraphie)

Vida Bokál Neugebauer wollte immer schon schreiben, nur unter Schreiben verstand sie Zeitungsartikel, Reiseberichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Romane. Kalligraphie hatte für sie, bis sie vor dreißig Jahren in die Familie Neugebauer kam, nicht existiert. Sie bekam zwar für ihre schöne Handschrift immer wieder Komplimente, aber das war es dann auch. Bis Friedrich Neugebauer sie ermunterte, Kalligraphie zu schreiben. Sie erlebte das Schreiben und Gestalten des großen Kalligraphen und Graphikers aus nächster Nähe. Immer wieder fing sie mit Kalligraphie an und hörte wieder auf. Erst Ende der 80-er Jahre begann sie sich ernsthaft mit der Schrift zu beschäftigen und Kalligraphie wurde zu ihrem Beruf. Die Grundsätze der Schrift und des Schriftbildes lernte sie bei Friedrich Neugebauer.
Nach ein paar Jahren wagte sie sich in die Welt und sammelte Erfahrungen auch bei anderen weltbekannten Schriftkünstlern. Sie lerne andere Wege des Ausdrucks wie auch die Grenzen ihre Fähigkeiten auszuloten. Sie fing an, den Weg des Suchenden zu gehen. Der Grundgedanke, dem Text einen visuellen Ausdruck zu geben, ist geblieben. Die Texte und Inhalte werden zu Räumlichkeiten, in denen visuelle und emotionelle Spannungen sicht- und spürbar werden. Da das Gedruckte und am Computer hergestellte der Leserlichkeit dient, bekamen die Kalligraphien die Freiheit der Abstraktion. Man kann den Text durch Farbe sowie abstrahierte Schrift- und Bildform gestalten. Auch die Freiheit des angewendeten Schreib- und Beschreibmaterials ist beinahe grenzenlos. Dabei ist ihr bewusst, dass die Freiheit der Schriftkünstler diese von der Verpflichtung, die Schreibformen, die auf langer Tradition und Erfahrung der Geschichte beruhen, weiter zu bewahren nicht befreit.
Für Vida Bokál Neugebauer ist die Schrift eine Meditation, die sie vor allem in der Disziplin findet. Mit den Jahren wird die Kalligraphie immer mehr Mittel zum Zweck. Sie möchte mit den Texten, die sie kalligraphisch gestaltet, auf vieles was sie bewegt aufmerksam machen. Trotz des Bildhaften ist das Lesen der Texte wichtig. Sie will den Betrachter anhalten, sich mit dem Bild und Text zu beschäftigen. Stehen bleiben, lesen, nachdenken, besonders in dieser Zeit, wo die rasante Zunahme an Rücksichtslosigkeit und Egoismus unbemerkt Verwüstung hinterlässt.
Schon 1993 stellte sie ihre Arbeiten in Schriftmuseen aus. Ausstellung ihrer Arbeiten fanden in Österreich, Italien, Finnland, Frankreich, Belgien, USA, Australien und China statt. Seit 1992 unterrichtet sie Kalligraphie an verschiedenen Institutionen und Schulen. Weiters war sie über 10 Jahre Herausgeberin der Kalligraphie-Zeitschrift "LIGUTARA".

Wo:
Galerie in der KHG
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

ÖFFNUNGSZEITEN Galerie in der KHG: MO-FR 10.00-15.00 Uhr außer an Feiertagen!

Die Ausstellung endet am Freitag, 31. März 15.00 Uhr

Fr

24

Mär

Passion in der Kollegienkirche

"Lukaspassion"

Heuer wird zum fünften Mal in der Fastenzeit, jeweils am Freitag um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Jesu eine Passionsgeschichte „laut“ werden. Mit dem Freitag-Drei-Uhr-Läuten gedenken die Christen in Fortführung einer alten Tradition des Todes Jesu am Kreuz.

Die Sprache entwickelt ihre kommunikative Kraft und machtvolle Wirkung erst wenn sie gesprochen, gehört und „zu Herzen“ genommen wird. Ein laut verkündetes Wort ist etwas ganz anderes als selbst gelesene Sätze. Deshalb kennt jede Religion das feierliche und laute Verkünden heiliger Worte. Die Botschaft gehört „verlautet“.

Musik:
Peter Peinstingl (Stiftskapellmeister St. Peter) auf der „Mauracherorgel“: Improvisationen

Kollegienkirche
Universitätsplatz
5020 Salzburg

 

Fr, 31. März 2017, 15 Uhr
Johannespassion
>> Hinführung zum Downloaden

Fr, 7. April 2017, 15 Uhr
Matthäuspassion
>> Hinführung zum Downloaden

Eine Veranstaltungsreihe von:
>> OffenerHimmel. Infopoint Kirchen
und KHG/Unipfarre Salzburg

So

26

Mär

Englischsprachiger Gottesdienst

Sacellum

The Lord calls his people from all the nations:
Therefore we celebrate HOLY MASS in english every sunday.

Wann&Wo?
SO 26. März 2017, 11.30 Uhr
Sacellum
Hofstallgasse/Ecke Herbert-von-Karajan-Platz

Mo

27

Mär

KHG-Leseclub

monatliches Treffen

Lesen ist Abenteuer im Kopf“ – Gemeinsam machen wir uns 1x im Monat auf die Suche nach diesen Abenteuern, indem wir uns in gemütlicher Atmosphäre über Gelesenes austauschen.

Für unser Treffen im März lesen wir:
Edmund de Waal, Der Hase mit den Bernsteinaugen, 2014.

>> Odessa, Wien, Paris, Tokio. Der Engländer Edmund de Waal reist durch die Weltgeschichte, um das Schicksal seiner Vorfahren zu erkunden, der Familie Ephrussi, einst einer der reichsten und mächtigsten Clans von jüdischen Geschäftsleuten in Europa. Kunst zu sammeln war die Leidenschaft vieler Familienmitglieder, und so rollt Edmund de Waal in seinem Buch "Der Hase mit den Bernsteinaugen" die Geschichte der Ephrussi anhand eines Erbstücks auf: einer Sammlung von Netsuke, kleinen, japanischen Schnitzereien, die die Umbrüche des 20. Jahrhunderts und die Schrecken von zwei Weltkriegen im Besitz der Familie überdauern. << (Quelle: oe1.orf.at)

Wir freuen uns über alle, die mitlesen und sich über das Gelesene austauschen wollen.

Kontakt
Daniela Köck
E: danielakoeck@hotmail.com

Wann&Wo?
MO 27. März 2017, 18.00-19.30 Uhr
KHG/Unipfarre
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

 

Mi

29

Mär

Besuch der Synagoge

und Gespräch mit Präsident Marko Feingold

Marko Feingold (104 Jahre jung) ist einer der letzten Zeitzeugen. Er hat 4 Konzentrationslager der Nationalsozialisten überlebt. Nach dem Krieg konnte er Menschen die Ausreise nach Israel über geheime Bergpfade ermöglichen.
Durch viele Jahrzehnte hat er Interessierten von seinen Erfahrungen berichtet; bis heute mahnt er dazu, die Ereignisse in der Shoa nicht zu verdrängen. Seine Ehefrau Hannah unterstützt die Arbeit ihres Mannes

Gem. Veranstaltung von: EHG, Projekt „Sprache und Freundschaft“ und KHG

Wann&Wo?
MI 29. März 2017, 9.30 Uhr
Synagoge
Lasserstraße 8, 5020 Salzburg

Bitte einen Lichtbildausweis mitnehmen.

Do

30

Mär

Biofaires Weltdinner Lokale Superfoods

"Hagebutte liebt Gänseblümchen"

„Superfoods“ ist die Bezeichnung von Nahrungsmitteln mit einem besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien und Anitoxidantien. Viele dieser Lebensmittel finden wir direkt vor unserer Haustür. Mit heimischen „Superfoods“ bereiten wir gemeinsam ein Menü zu und erfahren mehr über die Vorzüge auf Körper und Geist.

Küchenteam und Referentinnen: Eva Schwaighofer, Individualisten - die Anders.Esser

Anmeldung UNBEDINGT erforderlich unter: khg@kirchen.net

Unkostenbeitrag: EUR 5,-- (wird bei der Veranstaltung eingehoben)

(gem.VA mit aai-salzburg & individualisten.at)

Wann&Wo?
DO 30. März 2017, 18.00-21.00 Uhr
KHG/Unipfarre
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

Fr

31

Mär

Passion in der Kollegienkirche

"Johannespassion"

Heuer wird zum fünften Mal in der Fastenzeit, jeweils am Freitag um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Jesu eine Passionsgeschichte „laut“ werden. Mit dem Freitag-Drei-Uhr-Läuten gedenken die Christen in Fortführung einer alten Tradition des Todes Jesu am Kreuz.

Die Sprache entwickelt ihre kommunikative Kraft und machtvolle Wirkung erst wenn sie gesprochen, gehört und „zu Herzen“ genommen wird. Ein laut verkündetes Wort ist etwas ganz anderes als selbst gelesene Sätze. Deshalb kennt jede Religion das feierliche und laute Verkünden heiliger Worte. Die Botschaft gehört „verlautet“.

PROGRAMM:

Kollegienkirche
Universitätsplatz
5020 Salzburg

Fr, 31. März 2017, 15 Uhr
Johannespassion
>> Hinführung zum Downloaden

Fr, 7. April 2017, 15 Uhr
Matthäuspassion
>> Hinführung zum Downloaden

 

Eine Veranstaltungsreihe von:
>> OffenerHimmel. Infopoint Kirchen
und KHG/Unipfarre Salzburg

Mi

05

Apr

Vernissage: Stephanie Leitner

"Snapshot Heroes" (Malerei)

Heldin oder Held, Krafttier oder die Künstlerin selbst sind die im Zentrum der Darstellung stehenden "snapshot heroes" in Stephanie Leitner's Acrylbildern. Dabei geht es vor allem um die emotionale Wirkung und Ausstrahlung der auf den Schnappschüssen festgehalten Personen und Figuren auf die Künstlerin.
Durch die in Ihren großformatigen Bildern überzeichnete Darstellungsweise der "snapshots" werden diese aus einer realen Situation entnommen und durch die Mischung mit symbolhaften Elementen in eine Art virtuelle Traumwelt versetzt und damit als "snapshot heroes" neu positioniert.

Wann&Wo?
MI 5. April 2017, 18.30 Uhr
Galerie in der KHG
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

Öffnungszeiten | Galerie in der KHG
MO-FR 10.00-15.00 Uhr

Die Ausstellung endet am Freitag, 4. Mai 2017 15.00 Uhr

Do

06

Apr

Kollegienkirche Spezialführung

Einführung in die Mysterien

Von 1696 bis 1707 wurde die Kollegienkirche von Fischer von Erlach im Stil des römischen Barock erbaut. Im Sommer 2013 wurde diese wunderbare Kirche nach fast 10 Jahren Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Hochschulseelsorger MMag. Christian Wallisch-Breitsching, der für die Renovierung verantwortlich war, kennt viele Details und Geheimnisse dieser Kirche. Er lädt zu einer Spezialführung ein und zeigt so manches Detail, das öffentlich nicht zugänglich ist.

Referent:
MMag. Christian Wallisch-Breitsching (KHG)

Wann&Wo?
DO 6. April 2017, 13.00 Uhr

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl Anmeldung UNBEDINGT erforderlich unter: khg@kirchen.net

Fr

07

Apr

Passion in der Kollegienkirche

"Matthäuspassion"

Heuer wird zum fünften Mal in der Fastenzeit, jeweils am Freitag um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Jesu eine Passionsgeschichte „laut“ werden. Mit dem Freitag-Drei-Uhr-Läuten gedenken die Christen in Fortführung einer alten Tradition des Todes Jesu am Kreuz.

Die Sprache entwickelt ihre kommunikative Kraft und machtvolle Wirkung erst wenn sie gesprochen, gehört und „zu Herzen“ genommen wird. Ein laut verkündetes Wort ist etwas ganz anderes als selbst gelesene Sätze. Deshalb kennt jede Religion das feierliche und laute Verkünden heiliger Worte. Die Botschaft gehört „verlautet“.

PROGRAMM:

Kollegienkirche
Universitätsplatz
5020 Salzburg

Fr, 7. April 2017, 15 Uhr
Matthäuspassion
>> Hinführung zum Downloaden

 

Eine Veranstaltungsreihe von:
>> OffenerHimmel. Infopoint Kirchen
und KHG/Unipfarre Salzburg

Sa

22

Apr

KONZERT: Toccata Tahoe Symphony Orchestra & Choir

Kollegienkirche

Ein ganz besonderer Besuch beehrt uns heute:

Nicht nur das Ensemble Toccata Tahoe Symphony Orchestra & Choir aus Nevada, USA, sondern auch die brilliante Violinistin Elizabeth Pitcairn samt ihrer berühmten roten Stradivari-Violine.
Dieses exquisite Instrument stammt aus dem Jahr 1720 und soll den Film “Die rote Violine” inspiriert haben.

Das Ensemble wurde im Jahre 2005 von James and Nancy Rawie als gemeinnützige Organisation gegründet.
Maestro James Rawie, der u.a. in Berlin studiert hat, leitet das Ensemble bis heute mit viel Einsatz und Elan.

Auf dem Programm stehen Werke von Vivaldi, Charpentier und Bach sowie eine Auswahl amerikanischer Spirituals.

Wann&Wo:
SA 22. April 2017, 18.00 Uhr
Kollegienkirche

Eintritt frei!

Di

09

Mai

Kollegienkirche Spezialführung

Einführung in die Mysterien

Von 1696 bis 1707 wurde die Kollegienkirche von Fischer von Erlach im Stil des römischen Barock erbaut. Im Sommer 2013 wurde diese wunderbare Kirche nach fast 10 Jahren Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Hochschulseelsorger MMag. Christian Wallisch-Breitsching, der für die Renovierung verantwortlich war, kennt viele Details und Geheimnisse dieser Kirche. Er lädt zu einer Spezialführung ein und zeigt so manches Detail, das öffentlich nicht zugänglich ist.

Referent:
MMag. Christian Wallisch-Breitsching (KHG)

Wann&Wo?
DI 9. Mai 2017, 13.00 Uhr

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl Anmeldung UNBEDINGT erforderlich unter: khg@kirchen.net

Do

11

Mai

Vernissage: Gerlinde Radler

"Translation" (Malerei / Fotographie)

Gerlinde Radler:
„1984 geboren und aufgewachsen in Kössen/Tirol maturierte ich 2003 an der HBLA in Kufstein und arbeitete anschließend 3 Jahre in einem LKW Unternehmen als Disponentin. Für die nächsten 3,5 Jahre begleiteten Menschen verschiedenster Herkünfte, mir fremden Kulturen und so einige (Über-)Lebenskünstler den Weg auf meiner Weltreise. Diese zahlreichen Begegnungen prägen bis heute meine Betrachtungsweisen und Einstellungen.
Zurück in Österreich drängte es mich, meine künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten konkret zu aktivieren. Für 2 Jahre assistierte und lernte ich bei dem Graveurmeister, Kunstmaler, Miniaturbildhauer und Goldschmied Christian Kieser, der mich auf den Weg einer Kunstschaffenden führte, bestärkte und förderte.
So begann ich 2014 an der Universität Mozarteum das Studium für Kunst- und Werkpädagogik und studiere nun in der Klasse Malerei bei Dieter Kleinpeter.“
Künstlerischer Bildungsweg
aktuell seit 2014 Studium am Mozarteum, Bildnerische Erziehung und Technische Werkerziehung
2014 - 2012 Assistenz im Meisterbetrieb Gravuren Kieser bei Christian Kieser (Metalldesign, Oberflächentechnik, Goldschmiederei, Bildhauerei, Kunstmalerei - Mitglied der bildenden Künstler Österreich)
2006 - 2009 Bildungsreise Welterkundung
Ausstellungstätigkeit
2016 Rundgang Mozarteum Salzburg
2015 Rundgang Mozarteum Salzburg
BLOCK Gemeinschaftsarbeit einer fotografischen Raum-Installation, Museum Salzburg
Zoom Gruppenausstellung der Malereiklasse Mozarteum, Foyer Mozarteum
Performance
2016 Independencia - Feuer-Performance mit Fernanda Villalvazo (Geige) Privatfeier Restaurant, Quellfisch, Schwendt/Triol
2015 – 2013 Phantom der Pferde Performance mit Tanz (Poi) und Freiheitsdressur (Pferd), eigene Choreografie (2015 - Westenspektakel Sunhill-Stabels), Hopfgarten im Brixental, Tirol
Derzeitige Arbeiten
„Transformation“
In meinen derzeitigen Arbeiten widme ich mich der Transformation meiner Körpersprache, die ich mit Hilfe der von mir bevorzugten Ausdrucksformen verbinde und in eine mir eigentümliche individuelle Bildsprache verwandle. In ihr vereint sich meine Liebe zum Ausdruckstanz, der eine verspielte Mischung aus kämpferischem Tanz und Poi-Spinning ist - die Lust zur Performance-Kunst - die Neugierde und Lust auf experimentelle Möglichkeiten des Farbauftrags, die Körper und Form im Bild schlussendlich verbindet und zweidimensional darstellen will. Dokumentiert und ergänzt in Fotografie sowie Video.

Aktuell arbeite ich mit Fernanda Villalvazo (Studentin der klassischen Geige am Mozarteum) an der Umsetzung einer Performance, die sich aus einem Zusammenspiel von Musik und eben dieser oben beschriebenen Art der Malerei beschäftigt.

Wann&Wo?
DO 11. Mai 2017, 19.00 Uhr
Galerie in der KHG
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

Öffnungszeiten | Galerie in der KHG
MO-FR 10.00-15.00 Uhr
außer an Feiertagen!

Die Ausstellung endet am Freitag, 2. Juni 2017 15.00 Uhr

Do

18

Mai

Kollegienkirche Spezialführung

Einführung in die Mysterien

Von 1696 bis 1707 wurde die Kollegienkirche von Fischer von Erlach im Stil des römischen Barock erbaut. Im Sommer 2013 wurde diese wunderbare Kirche nach fast 10 Jahren Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Hochschulseelsorger MMag. Christian Wallisch-Breitsching, der für die Renovierung verantwortlich war, kennt viele Details und Geheimnisse dieser Kirche. Er lädt zu einer Spezialführung ein und zeigt so manches Detail, das öffentlich nicht zugänglich ist.

Referent:
MMag. Christian Wallisch-Breitsching (KHG)

Wann&Wo?
DI 18. Mai 2017, 13.00 Uhr

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl Anmeldung UNBEDINGT erforderlich unter: khg@kirchen.net

Fr

19

Mai

Die Tore von Jerusalem

Kollegienkirche

Bronius Kutavičius / Österreichische Erstaufführung / Halbszenisches Oratorium

In litauischer, lateinischer und altkarelischer Sprache

Die Musik von Bronius Kutavičius ist stark in der Geschichte und Mythologie seiner litauischen Heimat verwurzelt. In seinem Hauptwerk »Die Tore von Jerusalem« weitet der Komponist den Blick vor allem auf außereuropäische Kulturen. Denn wo auf der Welt laufen so viele verschiedene Religionen und gesellschaftliche Schichten zusammen wie in der Stadt Jerusalem?
Die historische Altstadt Jerusalems ist umgeben von Wällen, die der türkische Sultan Suleiman der Prächtige zwischen 1536 und 1541 aus den Resten früherer Stadtmauern errichtete. Durch diese Zugänge kamen und gingen die Menschen, eroberten die Stadt und betrieben Jahrtausende lang Handel. Diese zwölf Stadttore, von denen jeweils drei in eine der vier Himmelsrichtungen weisen, erklingen in Kutavičius’ Oratorium auf der Textbasis der Offenbarung 21,9 – 21,13 analog dazu in vier Sätzen. Zu Beginn ertönen im ersten Satz die »Osttore«, in denen der Komponist die japanische Gagaku-Musik paraphrasiert, woraufhin die »Nordtore«, in Anlehnung an yakutische Schamanenbräuche und karelische Riten, folgen. Im Anschluss erklingen afrikanische Klänge in den »Südtoren« bis die »Westtore«, basierend auf christlicher Kirchenmusik und dem kanonischen Text »Stabat Mater«, den Abschluss bilden.

Bronius Kutavičius (*1932) ist seit den 1980er Jahren eine der bedeutendsten Figuren in der Musikkultur Litauens. Er erprobte viele avantgardistische Techniken der Nachkriegszeit und arbeitete mit Parametern wie Klangfarbe und Raumklang. Kutavičius gilt als Vorreiter des litauischen Minimalismus, in dem er den sogenannten »Heidenminimalismus« mit seinen vielen Wiederholungen und seinem rituellen Charakter aus den archaischen Formen der folkloristischen Musik Litauens ableitet.

Für den Ausklang ihrer Zeit am Salzburger Landestheater wählt Mirga Gražinytė-Tyla einen Komponisten ihrer litauischen Heimat. Die szenische Umsetzung verantwortet die ebenfalls aus Litauen stammende Regisseurin und Choreographin Birute Mar. Gemeinsam mit dem Chor des Salzburger Landestheaters und dem Mozarteumorchester Salzburg werden »Die Tore von Jerusalem« in der Kollegienkirche musikalisch zum Leben erweckt.

Musikalische Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

Szenische Einrichtung: Birute Mar

Chor des Salzburger Landestheaters /  Mozarteumorchester Salzburg

Eintrittskarten und Preise: Kartentelefon +43 (0)662 / 87 15 12 - 222 / Fax DW – 291 service@salzburger-landestheater.at

Wann&Wo?
FR 19. Mai 2017, 19.30 Uhr
Kollegienkirche

Mi

24

Mai

Die Tore von Jerusalem

Kollegienkirche

Bronius Kutavičius / Österreichische Erstaufführung / Halbszenisches Oratorium

In litauischer, lateinischer und altkarelischer Sprache

Die Musik von Bronius Kutavičius ist stark in der Geschichte und Mythologie seiner litauischen Heimat verwurzelt. In seinem Hauptwerk »Die Tore von Jerusalem« weitet der Komponist den Blick vor allem auf außereuropäische Kulturen. Denn wo auf der Welt laufen so viele verschiedene Religionen und gesellschaftliche Schichten zusammen wie in der Stadt Jerusalem?
Die historische Altstadt Jerusalems ist umgeben von Wällen, die der türkische Sultan Suleiman der Prächtige zwischen 1536 und 1541 aus den Resten früherer Stadtmauern errichtete. Durch diese Zugänge kamen und gingen die Menschen, eroberten die Stadt und betrieben Jahrtausende lang Handel. Diese zwölf Stadttore, von denen jeweils drei in eine der vier Himmelsrichtungen weisen, erklingen in Kutavičius’ Oratorium auf der Textbasis der Offenbarung 21,9 – 21,13 analog dazu in vier Sätzen. Zu Beginn ertönen im ersten Satz die »Osttore«, in denen der Komponist die japanische Gagaku-Musik paraphrasiert, woraufhin die »Nordtore«, in Anlehnung an yakutische Schamanenbräuche und karelische Riten, folgen. Im Anschluss erklingen afrikanische Klänge in den »Südtoren« bis die »Westtore«, basierend auf christlicher Kirchenmusik und dem kanonischen Text »Stabat Mater«, den Abschluss bilden.

Bronius Kutavičius (*1932) ist seit den 1980er Jahren eine der bedeutendsten Figuren in der Musikkultur Litauens. Er erprobte viele avantgardistische Techniken der Nachkriegszeit und arbeitete mit Parametern wie Klangfarbe und Raumklang. Kutavičius gilt als Vorreiter des litauischen Minimalismus, in dem er den sogenannten »Heidenminimalismus« mit seinen vielen Wiederholungen und seinem rituellen Charakter aus den archaischen Formen der folkloristischen Musik Litauens ableitet.

Für den Ausklang ihrer Zeit am Salzburger Landestheater wählt Mirga Gražinytė-Tyla einen Komponisten ihrer litauischen Heimat. Die szenische Umsetzung verantwortet die ebenfalls aus Litauen stammende Regisseurin und Choreographin Birute Mar. Gemeinsam mit dem Chor des Salzburger Landestheaters und dem Mozarteumorchester Salzburg werden »Die Tore von Jerusalem« in der Kollegienkirche musikalisch zum Leben erweckt.

Musikalische Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

Szenische Einrichtung: Birute Mar

Chor des Salzburger Landestheaters /  Mozarteumorchester Salzburg

Eintrittskarten und Preise: Kartentelefon +43 (0)662 / 87 15 12 - 222 / Fax DW – 291 service@salzburger-landestheater.at

Wann&Wo?
FR 24. Mai 2017, 19.30 Uhr
Kollegienkirche

So

28

Mai

Die Tore von Jerusalem

Kollegienkirche

Bronius Kutavičius / Österreichische Erstaufführung / Halbszenisches Oratorium

In litauischer, lateinischer und altkarelischer Sprache

Die Musik von Bronius Kutavičius ist stark in der Geschichte und Mythologie seiner litauischen Heimat verwurzelt. In seinem Hauptwerk »Die Tore von Jerusalem« weitet der Komponist den Blick vor allem auf außereuropäische Kulturen. Denn wo auf der Welt laufen so viele verschiedene Religionen und gesellschaftliche Schichten zusammen wie in der Stadt Jerusalem?
Die historische Altstadt Jerusalems ist umgeben von Wällen, die der türkische Sultan Suleiman der Prächtige zwischen 1536 und 1541 aus den Resten früherer Stadtmauern errichtete. Durch diese Zugänge kamen und gingen die Menschen, eroberten die Stadt und betrieben Jahrtausende lang Handel. Diese zwölf Stadttore, von denen jeweils drei in eine der vier Himmelsrichtungen weisen, erklingen in Kutavičius’ Oratorium auf der Textbasis der Offenbarung 21,9 – 21,13 analog dazu in vier Sätzen. Zu Beginn ertönen im ersten Satz die »Osttore«, in denen der Komponist die japanische Gagaku-Musik paraphrasiert, woraufhin die »Nordtore«, in Anlehnung an yakutische Schamanenbräuche und karelische Riten, folgen. Im Anschluss erklingen afrikanische Klänge in den »Südtoren« bis die »Westtore«, basierend auf christlicher Kirchenmusik und dem kanonischen Text »Stabat Mater«, den Abschluss bilden.

Bronius Kutavičius (*1932) ist seit den 1980er Jahren eine der bedeutendsten Figuren in der Musikkultur Litauens. Er erprobte viele avantgardistische Techniken der Nachkriegszeit und arbeitete mit Parametern wie Klangfarbe und Raumklang. Kutavičius gilt als Vorreiter des litauischen Minimalismus, in dem er den sogenannten »Heidenminimalismus« mit seinen vielen Wiederholungen und seinem rituellen Charakter aus den archaischen Formen der folkloristischen Musik Litauens ableitet.

Für den Ausklang ihrer Zeit am Salzburger Landestheater wählt Mirga Gražinytė-Tyla einen Komponisten ihrer litauischen Heimat. Die szenische Umsetzung verantwortet die ebenfalls aus Litauen stammende Regisseurin und Choreographin Birute Mar. Gemeinsam mit dem Chor des Salzburger Landestheaters und dem Mozarteumorchester Salzburg werden »Die Tore von Jerusalem« in der Kollegienkirche musikalisch zum Leben erweckt.

Musikalische Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

Szenische Einrichtung: Birute Mar

Chor des Salzburger Landestheaters /  Mozarteumorchester Salzburg

Eintrittskarten und Preise: Kartentelefon +43 (0)662 / 87 15 12 - 222 / Fax DW – 291 service@salzburger-landestheater.at

Wann&Wo?
FR 28. Mai 2017, 19.30 Uhr
Kollegienkirche

Di

13

Jun

Vernissage: "technical views - to Fischer von Erlach"

Projekt: Kollegienkirche

Ein Projekt der DAT-Gruppe der 7. Klassen am WRG-Salzburg - Leitung: Erwin Neubacher

(gem.VA mit kulturkontakt austria, Land Salzburg - Kultur, Initiative Architektur Salzburg)

Wann&Wo:
DI 13. Juni 2017, 18.00 Uhr
Galerie in der KHG
Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

Öffnungszeiten | Galerie in der KHG
MO-FR 10.00-15.00 Uhr
außer an Feiertagen!

Die Ausstellung endet am Freitag, 7. Juli 2017 15.00 Uhr

Mo

19

Jun

Kollegienkirche Spezialführung

Einführung in die Mysterien

Von 1696 bis 1707 wurde die Kollegienkirche von Fischer von Erlach im Stil des römischen Barock erbaut. Im Sommer 2013 wurde diese wunderbare Kirche nach fast 10 Jahren Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Hochschulseelsorger MMag. Christian Wallisch-Breitsching, der für die Renovierung verantwortlich war, kennt viele Details und Geheimnisse dieser Kirche. Er lädt zu einer Spezialführung ein und zeigt so manches Detail, das öffentlich nicht zugänglich ist.

Referent:
MMag. Christian Wallisch-Breitsching (KHG)

Wann&Wo?
MO 19. Juni 2017, 13.00 Uhr

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl Anmeldung UNBEDINGT erforderlich unter: khg@kirchen.net

Mi

21

Jun

Gottesdienst

Naturwissenschaftliche Fakultät

Herzliche Einladung an alle Studierenden und alle Lehrenden und Mitarbeiterinnen der Uni Salzburg, gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Bei Schönwetter: im Botanischen Garten der NAWI
Bei Schlechtwetter: in der Bibliothek im 2. OG der NAWI

Wann&Wo:
Naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Salzburg
Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg